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Radio und TV
Diese Seite wurde zuletzt am 16.05.2012 aktualisiert. Interview mit Rechtsanwalt Nieporte über die Rechte der Heimkinder, per Gericht gegen die Verantwortlichen der Heime vorzugehen. Jahrelang wurde Rainer B. im Franz Sales Haus sexuell missbraucht. Der 49-jährige kann nun mit einer finanziellen Entschädigung aus dem Fonds für sexuellen Missbrauch rechnen. Opfer, die in dem Behinderten-Heim körperlich missbraucht wurden, haben wenig Chancen entschädigt zu werden. Ein Beitrag von Carmen Krafft-Dahlhoff, 24.05.2011 Zwei Theologen der Ruhr-Universität Bochum haben Missstände in kirchlichen Kinderheimen in den 50er und 60er Jahren untersucht. Im Ergebnis haben sie mehrere Schuldige für die desolaten Zustände ausgemacht, darunter mangelhaft ausgebildetes Personal und die Stigmatierung der Heimkinder. in "Menschen - Das Magazin". "Fakt" berichtet über Versuche von ehemaligen Heimkindern, ihre Geschichte, ihre Vergangenheit, ihr Leben aufzuarbeiten. Ausbeutung von Heimkindern am Beispiel des Salvator Kollgegs Klausheide. 2010 war für die Kirche kein gutes Jahr: Hunderte Fälle von Missbrauch wurden bekannt, häufig betroffen waren Heimkinder. Als heimlicher Sohn eines Pfarrers wurde Norbert O. in einem katholischen Kinderheim von einem Priester missbraucht. Wirkliche Aufklärung, sagt der 62-Jährige, gibt es bis heute nicht. Erbärmliches Ergebnis des Rundes Tisches Heimerziehung Sehr guter Kommentar des Tenors: Die Schicksale ehemaliger Heimkinder gehören mit zu den dunkelsten Punkten der deutschen Geschichte. Nun hat der LWL Westfalen Lippe offiziell bestätigt, dass schwere Fehler gemacht wurden. Bei einer Tagung in Münster entschuldigte sich Direktor Wolfgang Kirsch bei den Betroffenen. Viele ehemalige Heimkinder haben sich zusammengeschlossen, um gegen das Unrecht vorzugehen, dass ihnen in den 50er und 60er Jahren angetan wurde. Zwei Jahre hatte dazu in Berlin ein Runder Tisch getagt. Jetzt wurde den Heimkindern 120 Millionen Euro zugesprochen - für sie zuwenig! Kinder in der Obhut des Staates, geschlagen, gequält, missbraucht. Das hat es gegeben - nicht nur als Einzelfall. Nun hat der "Runde Tisch Heimerziehung" einen Entschädigungs-Fonds vorgeschlagen: 120 Millionen Euro. Viel zu wenig, sagt der Verein ehemaliger Heimkinder. Nach den Vorwürfen ehemaliger Heimkinder, sie seien vom damaligen Schrobenhausener Stadtpfarrer Walter Mixa geschlagen worden, hat der Bischof seinen Rücktritt angeboten. Zudem soll Mixa Gelder der Waisenhausstiftung zweckentfremdet haben. Bei einer Demonstration in Berlin forderten missbrauchte Heimkinder 50.000 Euro für jedes der etwa 500.000 Missbrauchsopfer in Deutschland. Das Geld werde für Therapien benötigt. Auch Hermine Schneider aus Aachen fordert eine Entschädigung. Antje Vollmer redet von "einstimmigem Beschluss" obwohl sie weiß, dass dies eine Lüge ist. Und so ganz en passant beschimpft sie den VEH e.V.
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Technische Realisierung:
Hoffmeister-Trans.de Konzeption und Design:Verein ehemaliger Heimkinder